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28.05.2010  //  1st Price Architectural Competition "Wettbewerb Fassade Bühnenturm Schauspielhaus Hamburg"

 

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Wettbewerbsaufgabe

Die Neue Schauspielhaus GmbH als Betreiberin des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg plant, den vorhandenen Bühnenturm des bestehenden Theatergebäudes durch einen den aktuellen Standards entsprechenden Turm zu ersetzen. Die bereits entwickelte Planung sieht vor, den vorhandenen Bühnenturm abzutragen und an gleicher Stelle einen neuen, in der Tiefe und in der Höhe vergrößerten Turm zu errichten. Definiertes Ziel dieser Maßnahme ist neben der Sicherung des Bühnenbetriebes die Verbesserung der betrieblichen Abläufe und der szenischen Verwandlungsmöglichkeiten. Dabei möchte die Ausloberin den wachsenden technischen Ansprüchen nachkommen und gleichzeitig die Ambitionen des größten Sprechtheaters Deutschlands sichtbar in den Stadtraum tragen.

Gegenstand dieses Wettbewerbes ist die Entwicklung einer Fassadenkonzeption für den neuen Bühnenturm. Grundlage des Fassadenentwurfes sind bestehende konstruktive Planungen für den Turmneubau, die bereits durch ein von der Ausloberin beauftragtes Architekturbüro erbracht wurden.

Idee / Städtebauliche Einbindung / Baukörper

Ziel ist es, den Baukörper in Maßstab, Farbe und Materialität in die Umgebung einzufügen und ihn zu "verkleinern". Der Übergang zwischen Bauwerk und Himmel soll fließend sein. Die Kanten sind durchscheinend, so dass das Gebäude entmaterialisiert wird. Die vorhandenen Eckpunkte der bestehenden Planung werden akzeptiert und auf dem kürzesten Weg miteinander verbunden. So entsteht im Grundriss eine neue Outline des Turmes, die aus der Asymmetrie der beiden Treppenhäuser Qualitäten gewinnt. Ein neuer, zeitgenössischer Baukörper wird generiert. Die stoffartige Haut weckt Assoziationen zum Vorhang, zum Segel, zur Wolke. Der Entwurf lebt von den Kontrasten zwischen alt + neu, hart + weich und dunkel (im Turminnern) + hell (der Turm von außen). Der Bau gehört zum "weißen" Hamburg. Er wirkt leicht und spielerisch.



 
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